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Abteilung Gesundheitsservice und Prävention


Wien zeichnet sich durch ein quantitativ und qualitativ hochwertiges Angebot an medizinischer Versorgung aus. Dies gilt es zu sichern und auszubauen. Die Wiener Gebietskrankenkasse muss daher in der Lage sein, auf die geänderten Herausforderungen in der gesund-heitlichen Versorgung ihrer Versicherten reagieren zu können.
Im Interesse einer bedarfsgerechten Versorgung und aus der Verpflichtung zu einem sorgfältigen Umgang mit den Beiträgen der Versicherten ist es angebracht, die Ausgaben für verschiedene Verwendungsarten in Verbindung mit dem daraus resultierenden Nutzen für die Versicherten zu bewerten und finanzielle Mittel bestmöglich einzusetzen.

Im Rahmen der Umsetzung der Gesundheitsreform werden Effizienz-potenziale des Gesundheitssystems genutzt, um die Qualität der Gesundheitsversorgung für Wienerinnen und Wiener weiter zu erhöhen und die Finanzierung des Gesundheitssystems langfristig gewähr-leisten zu können. Die große Herausforderung besteht darin, den extra- und intramuralen Bereich dahingehend gemeinsam neu zu planen, dass die Leistung dort erbracht wird, wo sie möglichst nahe am Menschen ist und gleichzeitig die nötigen finanziellen Mittel volkswirtschaftlich effizient eingesetzt werden. Der Nutzen für die Patientin und den Patienten steht also im Vordergrund.

Gesundheitsförderung und Prävention verfolgt das Ziel körperliches, geistig-seelisches und soziales Wohlbefinden aller Menschen zu verbessern und so die Lebensjahre bei guter Gesundheit zu erhöhen. Durch eine settingorientierte Gesundheitsförderung kann den Wienerinnen und Wienern ein breites Angebot an gesundheits-fördernden Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden.

Kernaufgaben

  • Mitwirkung auf Bundesebene im Rahmen der Umsetzung der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B VG „Zielsteuerung Gesundheit“.
  • Organisation und operative Umsetzung der Gesundheitsreform auf Landesebene gemeinsam mit dem Land Wien. Einrichtung und Weiterentwicklung einer integrativen partnerschaftlichen Zielsteuerung Gesundheit.
  • Erarbeitung des Landeszielsteuerungsvertrages und Konkretisierung in Jahresarbeitsprogrammen. Der Landes-Zielsteuerungsvertrag und die jährlichen Arbeitsprogramme legen die wesentlichen strategischen und operativen Ziele sowie umzusetzenden Maßnahmen bis 2016 fest.
  • Wahrnehmung der Aufgaben des Koordinators der Sozialversicherung in Wien gemäß Artikel 15a B VG „Zielsteuerung Gesundheit“.
  • Recherchen zu relevanten Themenbereichen, Umsetzung von Projekten und der Leitung von Arbeitsgruppen bis hin zur Koordination der Expertinnen und Experten innerhalb der WGKK und der Sozialversicherung.
  • Setzen von Maßnahmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (Regionalstelle für Betriebliche Gesundheitsförderung). Die Service Stelle Schule der WGKK ist eine Anlauf- und Kontaktstelle für schulische Gesundheitsförderung.